Der See Stora Le
Der Stora Le ist einer der klarsten Seen Schwedens — ein langer, schmaler Grabensee, der sich siebzig Kilometer von Ed nach Norden bis nach Norwegen zieht. Das Wasser ist so klar, dass man mehrere Meter tief den Grund sieht; die Ufer sind Fels und Wald, der Verkehr besteht aus Kanus, vereinzelten Angelbooten und Prachttauchern.
Weil der See schmal ist, gibt es fast immer eine windgeschützte Seite — und verirren kann man sich kaum: Land ist nie weit.
DANO — das Kanugebiet Dalsland–Nordmarken
Das Seensystem um den Stora Le heißt DANO — das Kanugebiet Dalsland–Nordmarken. Hier wird ein Netz von Lagerplätzen mit Feuerstellen, Trockentoiletten und Brennholzvorräten unterhalten, gebaut eigens für Paddler.
Für die Nutzung löst du eine Naturkarte; das Geld fließt direkt in die Pflege der Plätze. Die Karte gibt es bei uns an der Rezeption.
Tierwelt
Biber zeigen sich in der Dämmerung, Elche mit etwas Glück im Morgengrauen am Ufer. Fischadler und Prachttaucher gehören zum Alltag des Sees, im Frühjahr und Herbst ziehen Kraniche durch.
Das Angeln ist gut — Barsch, Hecht und Forelle — braucht aber eine Angelkarte, ebenfalls an der Rezeption erhältlich.
Nationalpark Tresticklan
Wenige Kilometer westlich von Ed liegt Tresticklan, eine der wenigen straßenlosen Wildnisse Südschwedens. Urwald, Grabentäler und völlige Stille — die perfekte Ruhetagswanderung mitten in der Paddelwoche.
Die Jahreszeiten
| Monat | Was dich erwartet |
|---|---|
| Mai–Juni | Helle Abende, wenig Betrieb, Vogelzug. Das Wasser ist noch kalt — ufernah paddeln. |
| Juli | Wärmstes Wasser, wärmste Luft. Hochsaison — vorher buchen. |
| August | Warmes Badewasser, dunklere Nächte, weniger Mücken. |
| September | Herbstfarben, leere Lagerplätze, verlässliches Angeln. |
Ed — das Dorf hinter dem Steg
Ed hat, was man braucht: Supermärkte, Restaurants, eine Apotheke und einen Bahnhof an der Linie Göteborg–Oslo. Vom Bahnsteig zu unserem Steg sind es fünf Gehminuten — Wildnispaddeln ganz ohne eigenes Auto.